Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 20. März 2020

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So schließen Sie Ihre persönliche Rentenlücke

Die meisten Deutschen befürchten, sich im Rentenalter kein angenehmes Leben mehr leisten zu können. Wer rechtzeitig vorsorgt, muss auf nichts verzichten. In wenigen Schritten finden Sie heraus, wie groß Ihre Rentenlücke ausfallen wird und wie viel Geld Sie brauchen, um diese zu schließen.

Beginnen Sie mit Ihrem Ruhestandsbudget. Schätzen Sie ab, wie viel Geld Sie als Rentner pro Monat brauchen (siehe Grafik, Punkt 1). Die größten Ausgabeposten sind Wohnkosten, Lebenshaltung, Steuern und Versicherungen, Mobilität und Freizeitgestaltung. Vielfach kommen Gesundheits- oder Pflegekosten dazu oder finanzielle Zuwendungen an Angehörige.

Dem stellen Sie Ihre Einkünfte gegenüber. Rentner haben oft mehrere Einnahmequellen: Gesetzliche, Betriebs- und Privatrenten, Kapitalerträge, Mieteinnahmen. Die Differenz zwischen Gesamteinkünften und -ausgaben ist die Rentenlücke. Um diese zu schließen, brauchen Sie Vermögen (Punkt 3).

Richtig planen: die 5 Schritte der Ruhestandsfinanzierung
Richtig planen: die 5 Schritte der Ruhestandsfinanzierung

Quelle: VZ VermögensZentrum

Wie viel Alterskapital Sie in den Jahren bis zum Rentenalter ansparen müssen, hängt von mehreren Faktoren ab. Eine Kernfrage ist, ob Sie Ihr gesamtes Vermögen für die Deckung der Rentenlücke einsetzen können oder ob Sie etwas vererben möchten (Punkt 2). Welchen Zeitraum Sie abdecken möchten, hängt davon ab, in welchem Alter Sie in Rente oder Frührente gehen und in welchem Maße Sie Langlebigkeit absichern möchten. Hilfreich sind bestehende Vermögenswerte (Punkt 4). Das können Immobilien oder Wertpapiere sein sowie erwartetes Vermögen, wie die Auszahlung einer Lebensversicherung oder eine Erbschaft. Fehlendes Vermögen müssen Sie aufbauen.

Effizient ansparen ermöglicht Frührente

Beim Vermögensaufbau und der Verrentung spielt Ihre persönliche Risikobereitschaft eine entscheidende Rolle. Legen Sie das Geld in Anlageformen mit höherer Rendite an, wie Aktien und ETFs, sind Ihre Sparraten geringer oder Sie können früher in Rente gehen.

Das gleiche gilt im Rentenalter: Mit einer höheren Anlagenrendite und einer geschickten Anlagestrategie erzielen Sie eine höhere monatliche Zusatzrente. Bei der Etappenstrategie, auch Etappenrente genannt, wird das Alterskapital in zwei Teile geteilt. Der Verbrauchsteil wird sicherheitsorientiert angelegt und sichert die Zusatzrente in den ersten zehn Jahren. Der Wachstumsteil bleibt während dieser Zeit renditestark angelegt und baut neues Kapital für den Verbrauchsteil der nächsten 10-Jahres-Etappe auf.

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