Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 13. Dezember 2019

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Renten-Neuerungen in 2020: Vorteile, Nachteile und worauf Sie im Ruhestand achten sollten

Mehr Rente, weniger Krankenkassenbeiträge: Trotzdem sind die meisten Rentner überrascht, wie viel Geld ihnen für Steuern und Abgaben verloren geht. Lassen Sie es nicht darauf ankommen, handeln Sie vorausschauend und schließen Sie potenzielle Lücken.

Betriebsrentner dürfen sich mit Beginn des neuen Jahres über eine Entlastung bei den Krankenkassenbeiträgen freuen. Neu gilt ein Freibetrag von 159,25 Euro pro Monat. Nur die über den Freibetrag hinaus gehenden Betriebsrenten werden mit dem vollen Satz der jeweiligen Krankenkasse verbeitragt. Damit brauchen rund 60 Prozent der Betriebsrentner künftig höchstens noch den halben Krankenkassenbeitrag bezahlen. Auch die anderen 40 Prozent werden spürbar entlastet. Bislang müssen Betriebsrentner Krankenkassenbeiträge auf die gesamte Betriebsrente bezahlen, wenn diese über der Freigrenze von 155,75 Euro liegt.

Viele Rentner zahlen mehr Steuern

Freuen dürfen sich auch gesetzlich Rentenversicherte. Sie bekommen ab Juli 2020 mehr Rente. Im Westen steigen die Bezüge um 3,15 Prozent, im Osten um 3,92 Prozent. Die Erhöhung birgt allerdings auch Nachteile: Rund 50.000 Ruheständler dürften durch die Rentenanhebung voraussichtlich steuerpflichtig werden. Dadurch droht der Einkommenszuwachs gleich wieder verloren zu gehen.

Die Hälfte der Rente kann weg sein

Rentner-Haushalte verfügen meist über unterschiedliche Einkünfte. Dazu zählen gesetzliche, betriebliche und private Renten, Kapital- und Mieterträge oder Erwerbseinkünfte. Das Problem: Jede Einkunftsart wird anders besteuert. Gesetzliche und private Renten unterliegen teilweise der Steuerpflicht, Riester- und Betriebsrenten sind hingegen voll steuerpflichtig. Ähnliches Bild bei den Sozialabgaben: Während Kapitalerträge verschont bleiben, fallen sie auf Betriebsrenten doppelt an.

Netto mag das noch erfreulich aussehen; doch Steuern und Sozialabgaben schmälern die Einkünfte zum Teil erheblich. Wie unterschiedlich die Belastung ausfällt, zeigen zwei vereinfachte Beispiele (siehe Grafik). Der ehemals leitende Angestellte zahlt für seine Renteneinkünfte insgesamt 25 Prozent Steuern und Sozialabgaben. Satte 42 Prozent macht hingegen die Belastung beim Unternehmer aus: Er ist privat krankenversichert und muss seine Betriebsrente vollständig versteuern.

Steuern und Abgaben belasten die Rente
Annahmen: Einnahmen pro Haushalt, verheiratet, Splittingtarif, keine Kirchensteuer, prozentuale Belastung vom Bruttogehalt; Angaben pro Jahr, gerundet, Stand 2019
Steuern und Abgaben belasten die Rente

Quelle: VZ VermögensZentrum

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