Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 29. November 2019

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So verhindern Sie Minuszinsen und bauen Vermögen auf

Immer mehr Banken berechnen Minuszinsen auch für geringe Anlagebeträge. Wer sein Geld nicht schwinden sehen möchte, muss es sinnvoll anlegen. Geeignete Anlagen sind Wertpapiere und das Sparen mit ETFs.

Verkehrte Welt: Statt Zinsen zu zahlen, kassieren immer mehr Banken Minuszinsen von Sparern. Ursache hierfür ist die ultralockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die Negativzinsen von Geschäftsbanken verlangt, wenn diese bei ihr Geld hinterlegen. Viele Banken geben diese Kosten an ihre Kunden weiter.

Bislang betraf dies aber nur Ersparnisse ab 100.000 Euro. Doch diese Schwelle ist jetzt gefallen. Einige Banken erheben inzwischen Strafzinsen von minus 0,5 Prozent auf Tagesgeldkonten ab 75.000 Euro, eine ab dem ersten Euro. Die VR-Bank Bayreuth-Hof geht sogar ein Zehntel über den negativen Einlagenzins der EZB hinaus und verlangt minus 0,6 Prozent für die Verwahrung von Kundengeldern – allerdings gilt ein Freibetrag von 300.000 Euro.

Minuszinsen und Inflation vernichten Kapital

Was wird aus dem Ersparten, wenn Bankkunden Zinsen zahlen statt wie gewohnt Zinsen gutgeschrieben zu bekommen? Bei einem Minuszins von -0,6 Prozent pro Jahr schrumpfen 100.000 Euro in zehn Jahren um fast 6.000 Euro, in 20 Jahren um 11.000 Euro (siehe Grafik). Dazu kommt noch der Wertverlust durch die Inflation. Legt man 1,6 Prozent, den Durchschnittswert von 2019, zugrunde, verliert das Ersparte in zehn Jahren insgesamt ein Fünftel an Wert, in 20 Jahren sogar mehr als ein Drittel. Bei einer höheren Inflationsrate von 2,5 Prozent ist das Ersparte nach 20 Jahren nur noch gut die Hälfte Wert.

Ohne Zinsen verlieren Ersparnisse stark an Wert
Illustratives Beispiel: Startkapital 100.000 Euro; Kaufkraftverlust bei -0,5 Prozent Minuszins und verschiedenen Inflationsraten (gerundet). Angaben in Euro
Ohne Zinsen verlieren Ersparnisse stark an Wert

Quelle: VZ VermögensZentrum

Vermögenszuwachs nur mit Wertpapieren möglich

Um ihr Geld zu vermehren, müssen Sparer und Anleger es so anlegen, dass Minuszinsen und Inflation kein Thema sind. Die im aktuellen Umfeld einzig sinnvolle Alternative sind Wertpapiere wie Aktien und Fonds. Zwar schwanken deren Kurse mit dem Marktgeschehen, langfristig bestehen aber gute Ertragschancen.

ETFs für marktgerechte Renditen

Für Sparer, die Schritt für Schritt Vermögen aufbauen wollen, sind ETF-Sparpläne erste Wahl. ETFs sind kostengünstig, flexibel und sorgen für eine breite Risikostreuung. Anleger profitieren bei Sparplänen sogar von Kursschwankungen, denn bei gleichbleibenden Sparraten erwirbt man bei niedrigen Kursen mehr Fondsanteile als bei hohen Kursen. Langfristig begünstigen dann die vielen günstig erworbenen Fondsanteile die Wertentwicklung des Depots.

Angebot des VZ: "Sparen mit ETFs"

Das VZ VermögensZentrum bietet das individuelle "Sparen mit ETFs" an. Das Angebot richtet sich an Vorsorgesparer, aber auch an Eltern und Großeltern, die für ihre Kinder oder Enkel ansparen möchten. Die Anlagestrategie und die Monatsbeiträge sind frei wählbar. Immer wenn 100 Euro Guthaben vorhanden sind, wird das Geld investiert. Anleger erhalten von Anfang an Beratung und Begleitung durch unsere erfahrenen Anlage- und Ruhestands-Berater.

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