Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 26. Juli 2019

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Die Schweizer gelten als gute Anleger: Was haben sie deutschen Sparern voraus?

Die Deutschen zählen in punkto Sparen zur Weltspitze. Betrachtet man jedoch den Ertrag, belegen sie nur hintere Plätze. Woran liegt das? Christian Lange, Mitglied der Geschäftsleitung des VZ VermögensZentrums, erläutert im Gespräch, woran das liegt und was wir von der Schweiz lernen können.

Herr Lange, viele Deutsche blicken neidisch auf die Schweiz, denn unsere Nachbarn gelten als erfolgreiche Anleger. Als Schweizer, der schon viele Jahre in Deutschland lebt: Was machen Ihre Landsleute beim Sparen anders?

Christian Lange: Mein Eindruck ist, dass die Schweizer dem Vermögensaufbau einen vergleichsweise hohen Stellenwert beimessen. In vielen Familien ist Altersvorsorge frühzeitig ein Thema. In deutschen Haushalten läuft das oft nur nebenher. Hier sehe ich durchaus Nachholbedarf.

Die Deutschen sparen also nicht konsequent genug?

Christian Lange: Ja und nein. In Deutschland wird viel Geld zurückgelegt, aber leider oft falsch. Häufig sind die Geldanlagen zu kurzfristig ausgerichtet und es mangelt an Zielorientierung. Das wichtige Thema Altersvorsorge bleibt oft zu lange unbeachtet.

Dabei ist es sehr wichtig, "richtig" fürs Alter vorzusorgen. Denken Sie an die mageren Rentenaussichten. Vor allem Jüngeren droht eine erhebliche Unterversorgung im Ruhestand. Viele ahnen das, gehen das Thema aber trotzdem nicht konsequent an. Im Gegenteil: Die Beratungspraxis zeigt, dass es oft schwerfällt, kontinuierlich bei der Stange zu bleiben und Monat für Monat Geld zurückzulegen. Locken die schönen Seiten des Lebens, werden Sparpläne schon mal unterbrochen, manchmal auch für länger. Verzicht und Einschränkung sind eben nicht besonders sexy.

Worin sehen Sie die größten Probleme?

Christian Lange: Viele Anleger haben keinen Plan und kein klares Ziel. Sie sparen zwar wie die Weltmeister, aber die Auswahl der Geldanlagen und die Qualität der Vorsorgeplanung ist eher auf Kreisklasseniveau. Viele fokussieren sich zu sehr auf Sicherheit – das bremst den Vermögensaufbau.

Sollten die Deutschen mutiger investieren, mehr in Aktien?

Christian Lange: Nicht mutiger, sondern konsequenter! Sparbeiträge sollten automatisch gleich nach dem Gehaltseingang abgebucht werden – dann gewöhne ich mich an das niedrigere Haushaltsbudget, und das Sparen tut nicht mehr so weh. Mein Tipp: Definieren Sie klare Anlageziele und erfüllen Sie diese! Dann können Sie das übrige Geld viel befreiter ausgeben. Das bringt ein besseres Gefühl, als wenn ich ständig ein schlechtes Gewissen habe, weil ich eigentlich mehr vorsorgen müsste, es aber immer wieder aufschiebe.

Wie sollten Beschäftigte das Problem angehen?

Christian Lange: Wichtig ist, die Vorsorgeplanung nicht auf die lange Bank zu schieben. Zum Sparen fürs Alter ist es nie zu früh, aber auch nie zu spät. Wer rechtzeitig startet, kommt mit kleineren Beträgen und weniger Finanzaufwand zum Ziel. Denn der Zinseszinseffekt hilft kräftig mit. Außerdem zeigt die Erfahrung: Mithilfe eines professionellen Experten kommen unerfahrene oder unentschlossene Anleger viel effizienter voran und machen deutlich weniger Fehler. Zeit und Aufwand dafür machen sich nicht erst bezahlt, wenn sie im wohlverdienten Ruhestand sind.

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