Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 28. Juni 2019

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Börsen machen keine Ferien: So schützen Sie Ihr Depot vor Verlusten

Sommerzeit ist Urlaubszeit – aber nicht an den Märkten. Bevor Sie in die Sommerferien starten, sollten Sie Ihre Aktien und Fonds wetterfest machen. Mit ein paar einfachen Maßnahmen sichern Sie sich gegen Verluste ab.

Vor Beginn des Sommerurlaubs prüfen Reisende gewöhnlich, ob im Haus bzw. der Wohnung alles ausgeschaltet ist und Fenster und Türen geschlossen sind. Schließlich möchte man die schönsten Tage des Jahres sorgenfrei entspannen. Geht es um die eigenen Geldanlangen, nehmen es viele Sparer jedoch häufig nicht so genau. Dabei lauern Börsenkrisen zu allen Jahreszeiten. Kommt es während der Abwesenheit zu einem Kursrutsch, ist der Ärger groß. Damit Sie Ihre Ferien nicht angespannt am Smartphone oder Tablet verbringen müssen, sollten Sie ihr Depot urlaubsfest machen.

1. Verluste begrenzen mit Stop-loss-Orders

Als erster Schritt empfiehlt sich die Absicherung gegen einen Kursrutsch. Ein probates Mittel sind sogenannte Stop-loss-Orders. Damit richten Sie einen zeitlich begrenzten Automatismus ein, der massive Wertverluste verhindert. So gehen Sie vor: Weisen Sie Ihre Depotbank an, eine bestimmte Anzahl eines Wertpapieres zu verkaufen, sobald diese die von Ihnen festgelegte Kursuntergrenze erreicht oder unterschritten hat. So können Verluste nicht ins Uferlose laufen. Als Faustregel gelten 10 bis 20 Prozent unter dem aktuellen Kurs. Wachstumsaktien können stärker schwanken; darum sollten Sie die Grenze etwas tiefer ansetzen, bei 20 bis 25 Prozent. Value-Aktien schwanken hingegen weniger; hier kann die Grenze bei 10 bis 15 Prozent liegen.

Stop-loss-Order bewahrt vor großen Verlusten
Illustratives Beispiel; fällt der Kurs unter die rote Linie, wird automatisch die Stop-loss-Order ausgeführt
Stop-loss-Order bewahrt vor großen Verlusten

2. Krumme Beträge wählen

Setzen Sie bei Stop-loss-Orders keine glatten Beträge ein (z. B. Verkauf bei 50, 80 oder 100 Euro). Die meisten Anleger wählen runde Beträge. Wenn ein Kurs diese Marke erreicht, wird eine Verkaufswelle ausgelöst. Das Überangebot lässt den Kurs weiter abstürzen, so dass der Verkaufspreis weit unter Ihrer gewählten Kursgrenze landen kann. Wählen Sie darum lieber einen "krummen" Betrag, der leicht über einem glatten Betrag liegt.

3. Wertpapiere verkaufen

Es gibt viele Gründe, sich von Titeln zu trennen. Hat ein Titel zum Beispiel stark an Wert zugelegt, so dass die Anlagestrategie insgesamt außer Balance geraten ist, kann man vor seinen Ferien einen Teil des Gewinns mitnehmen. Auch von Anlageklassen oder Titeln, bei denen Sie schon länger ein ungutes Gefühl haben, könnten Sie sich jetzt trennen. Dabei geht es für langfristig orientierte Anleger mit einem Anlagehorizont von fünf bis zehn Jahren nicht darum, vor Abreise hektische Umschichtungen vorzunehmen. Ziel ist es, Depotrisiken zu managen und die Anlagestrategie in der Spur zu halten.

4. Depotführung an Experten übergeben

Wer nicht nur ganz beruhigt in den Urlaub fahren, sondern sich auch im Alltag nicht permanent mit seinen Geldanlagen beschäftigen möchte, kann die Verantwortung für seine Geldanlagen in die Hände von Profis legen. Ein Vermögensverwalter bewirtschaftet Ihr Depot gemäß Ihres Risikoprofils, Ihrer Anlagestrategie und Ihrer finanziellen Ziele. Wählen Sie einen unabhängigen Vermögensverwalter, der Wertpapiere sämtlicher Anbieter einsetzt und günstige und transparente Gebühren hat.

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