Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 22. März 2019

Informieren Sie sich regelmäßig über interessante Themen rund um Ruhestand, Geldanlage, Immobilien, Finanz- und Nachlassplanung.

Vorsicht bei frühen Schenkungen: Bleibt genug Geld fürs Alter?

Mit einer Schenkung zu Lebzeiten lassen sich Steuern sparen. Doch damit droht die finanzielle Absicherung im Alter in Gefahr zu geraten. So machen Sie keine Fehler.

Viele Senioren möchten ihren Kindern oder Enkeln schon zu Lebzeiten Immobilienvermögen, Geld oder Wertpapiere zukommen lassen. Auf diese Weise können sie miterleben, wie ihre Zuwendung die Liebsten erfreut. Die Kinder und Enkel haben den Vorteil, dass sie Freibeträge bei der Schenkungssteuer nutzen können. Für jedes Kind sind das 400.000 Euro, für Enkel 200.000 Euro, die sie alle zehn Jahre erneut nutzen können. Außerdem lässt sich der Vermögensübertrag mit Schenkungen viel besser planen und freier gestalten. Während Sie beim Vererben Pflichtteile berücksichtigen müssen, haben Sie beim Schenken zu Lebzeiten völlig freie Hand.

Aber Vorsicht, seien Sie nicht zu großzügig! Wer nämlich zu früh zu viel von seinem Vermögen weggibt, der kann seine eigene Absicherung in Gefahr bringen. Damit das nicht passiert, sollten Sie vor einer Schenkung genau prüfen, ob Sie sich diese überhaupt leisten können.

Wichtigste Frage: Ist der Ruhestand ausreichend gesichert?

Bevor Sie Teile Ihres Vermögens zu Lebzeiten weitergeben, müssen sie dafür sorgen, dass ihnen genügend Geld bis ins hohe Alter bleibt und es nicht vorschnell aufgebraucht ist. Das Beispiel in der Grafik zeigt: Mit einem Vermögensstock von 700.000 Euro hat das Ehepaar keine finanziellen Sorgen und kann später trotzdem noch viel Geld vererben. Wenn es aber mit 67 mehr als die Hälfte des Vermögens weggibt, sind die verbliebenen 300.000 Euro nach weniger als 20 Jahren aufgebraucht und das Ehepaar käme im hohen Alter in finanzielle Schwierigkeiten.

Versorgungsfalle: Bei großzügiger Schenkung kann Ihr Vermögen zu schnell aufgebraucht sein
Versorgungsfalle: Bei großzügiger Schenkung kann Ihr Vermögen zu schnell aufgebraucht sein

Bevor Sie also größere Teile Ihres Vermögens weitergeben, sollten Sie sich fragen:

  • Welche Einkünfte habe ich im Ruhestand? Reichen sie bis ins hohe Alter?
  • Wie viel Vermögen benötige ich, um mir zu meinen Renteneinkünften die benötigte Zusatzrente auszuzahlen?
  • Reicht das Vermögen auch im Pflegefall?
  • Sind meine Hinterbliebenen, vor allem der Ehepartner, optimal abgesichert?
  • Wie hoch sind die Witwen- bzw. Witwerrenten?

Neues Merkblatt: "Schenkung zu Lebzeiten: Vermögen sinnvoll weitergeben"

Planen Sie frühzeitig und umsichtig, damit Sie im Ruhestand genug Geld für sich haben – auch im Pflegefall oder wenn ein Ehepartner stirbt. Das Merkblatt zeigt auf, wie Sie mit Schenkungen Steuern sparen, worauf bei Immobilien zu achten ist und wie viel Geld Sie für sich behalten müssen. Bestellen Sie das kostenfreie Merkblatt unter "Weitere Informationen".

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