Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 22. Februar 2019

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Geldanlage: Keine Angst vor Aktien und ETFs

Viele Anleger meiden Aktien und ETFs, weil sie Risiken fürchten. Dabei haben Vorsorgesparer und angehende Ruheständler nur mit Aktien die Chance, auf die benötigte Rendite zu kommen. Drei Grundregeln führen dabei zum Erfolg.

Nur jeder vierte Deutsche glaubt, dass Aktien oder Aktienfonds langfristig die beste Anlage zum Vermögensaufbau sind. Das ergab der Ende Januar veröffentlichte "Deutschland-Report" der Versicherungsgesellschaft AXA. Besonders erschreckend ist die Meinung der "Baby-Boomer", also der 50- bis 64-Jährigen, die bald in Rente gehen und jetzt den Turbo beim Vermögensaufbau für den Ruhestand starten müssen. Zwei Drittel sind der Ansicht, dass die Börse "nur etwas für Experten" sei. Sechs von zehn unter ihnen fürchten "unkontrollierbare Risiken" und vier von zehn möchten sich nicht an der Börse engagieren – "aus Prinzip".

Hohe Rendite und sinkendes Verlustrisiko

Dabei lässt sich ihr Ziel – Vermögen aufzubauen bei möglichst geringen Verlustrisiken – sogar am besten mit Aktienanlagen erreichen. Denn: Langfristig erzielen Aktien höhere Durchschnittsrenditen als Sparkonten. In den letzten vier Jahrzehnten haben Anleger mit Aktien im Schnitt sechs bis acht Prozent Rendite pro Jahr erzielt. Weiterer Pluspunkt: Das Verlustrisiko nimmt ab, je länger man die Papiere hält.

Die drei Grundregeln für Anleger

Anleger sollten diese drei Grundregeln beachten, um Risiken zu mindern und bestmöglich von ihren Aktienanlagen zu profitieren:

1. Breit diversifizieren

Wer diversifiziert, also das Anlagekapital breit streut, senkt Risiken. Eine sehr gute Risikoverteilung bieten ETFs. Sie investieren in einen kompletten Börsenindex, etwa den DAX. Dadurch sind die Fondsgelder breit und ausgewogen angelegt. Die Vielzahl von Titeln ermöglicht es, Verluste mit Gewinnen auszugleichen und so Risiken zu senken (siehe Grafik).

Das Prinzip lässt sich auch auf ausgewählte Aktienkörbe übertragen. Werden die Aktientitel nach bewährten Anlagenstrategien ausgesucht, etwa dem Relative Stärke-Ansatz, festigt dies das Kurspotential und mindert Rückschlaggefahren.

2. Richtige Anlagestrategie wählen

Mit einer passenden Strategie wird das Depot sicherer. Ein risikogemindertes Portfolio besteht nicht nur aus Aktien oder Aktien-ETFs, sondern kombiniert verschiedene Anlageklassen, etwa Anleihen, Rohstoffe oder Immobilien. Werden Aktien- und ETF-Strategien mit festen Anlageregeln verknüpft, etwa dem Rebalancing, erhöhen sich die Widerstandsfähigkeit und die Renditechancen.

3. Langfristig investieren

Wer einen langen Anlagehorizont mitbringt, mindert Verlustgefahren. Über längere Zeiträume glätten sich Kursausschläge von Aktien und Aktienfonds und die Verlustwahrscheinlichkeit nimmt stetig ab. Entscheidend ist: Vermeiden Sie emotionale Bauchentscheidungen, halten Sie an Ihrer langfristigen Strategie fest.

Einfaches Grundprinzip: Je mehr Titel, desto weniger Risiken
Mit steigender Titelzahl sinken Schwankungsbreite und Verlustgefahr
Einfaches Grundprinzip: Je mehr Titel, desto weniger Risiken

Tipp: Sparen Sie sich hohe Gebühren

Machen Sie sich bewusst, dass die Anlagekosten an der Rendite nagen. Schon kleine Gebührenunterschiede schlagen sich langfristig stark in der Vermögensentwicklung nieder. Schließlich fallen für jedes Papier in Ihrem Depot Kauf- und Verkaufsgebühren an. Zudem belasten die Konditionen der Depotbank den Ertrag.

Tipp: Bei ETFs sparen Sie sich die hohen Ausgabeaufschläge, die bei aktiven Fonds bis zu 5 Prozent betragen. Auch sind die Produktgebühren niedriger. Zudem sollten Sie nach einer günstigen Depotbank Ausschau halten. Bei der VZ Depotbank können Sie im Vergleich zu deutschen Großbanken bis zu 50 Prozent Gebühren sparen.

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