Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 25. Januar 2019

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Schluss mit falschem Sparen: So kommt Ihr Geld voran

Privates Vermögen liegt häufig auf Sparkonten oder steckt in anderen unrentablen Anlagen. Auf diese Weise schrumpft das Vermögen. Wer das nicht länger hinnehmen möchte, muss aktiv werden. Unsere Tipps helfen Ihnen dabei.

Die Deutschen legen immer mehr auf die hohe Kante. Eine Studie der DZ Bank zeigt: Die Sparquote steigt seit Jahren und das Geldvermögen ist 2018 auf über 6,2 Billionen Euro gestiegen. Die meisten Menschen lassen ihr Erspartes einfach auf einem Konto liegen. Ist die Inflation höher als die Zinsen, verliert das Geld an Wert.

Die Fallstricke beim Sparen: auf die richtigen Anlagen kommt es an

Fakt ist: Viele Sparangebote sind für den Kapitalaufbau ungeeignet. Die Renditen von Sparbüchern, Festgeldkonten und kapitalbildenden Lebensversicherungen sind auf ein Minimum geschrumpft. Meiden Sie daher diese Geldanlagen. Marktforschungsstudien zeigen, dass sich aktuell nur 2 von 10 beliebten Anlageformen lohnen: Aktien und Fonds. Diese nutzt aber nur eine Minderheit: 13 Prozent besitzen Aktien und 21 Prozent Fonds.

Um die Rendite der eigenen Geldanlagen zu erhöhen, führt an Aktien und Fonds kein Weg vorbei. ETFs bringen beste Voraussetzungen mit. Sie sind günstiger und transparenter als aktiv gemanagte Fonds. Außerdem ist das angelegte Geld breit diversifiziert und als Sondervermögen geschützt. Ein ETF-Depot lässt sich mit wenig Aufwand im Griff behalten, wenn Sie auf drei Aspekte achten: die passende Anlagestrategie, ein systematischer Aufbau des Portfolios und die Bewirtschaftung mit festen Regeln (siehe Grafik).

Schritt für Schritt zum Erfolg: So bauen Sie Ihr Depot auf
Schritt für Schritt zum Erfolg: So bauen Sie Ihr Depot auf

Grundlage für den Anlageerfolg ist eine gute Strategie. Mit diesen Tipps sparen Sie richtig:

Tipp 1: Anlagekapital festlegen

Viele wissen nicht, wie groß ihr Sparpotenzial ist. Prüfen Sie deshalb, wie viel Geld Sie wirklich zum Sparen einsetzen können. Legen Sie einen Teil als Liquiditätsreserve zurück, um für Notfälle gerüstet zu sein. Sind größere Anschaffungen geplant, sollten Sie die vorgesehenen Beträge kurzfristig anlegen. Das übrige Kapital kann längerfristig investiert sein.

Tipp 2: Ziele definieren

Fragen Sie sich: Was möchte ich mit meinen Geldanlagen erreichen? Soll das Vermögen stark wachsen, etwa, um Kapital für den Ruhestand aufzubauen, oder benötige ich vorrangig Erträge, um das Einkommen im Ruhestand abzusichern?

Tipp 3: Strategie herleiten

Gehen Sie nicht planlos vor. Je nach Sparziel und Spardauer benötigen Sie passende Anlageklassen. Dabei ist wichtig: Welches Risiko möchten Sie eingehen und wie lang soll der Anlagehorizont für jeden Vermögensteil sein? Für schwankungsarme Wertpapiere empfiehlt sich ein Zeitraum von 5 bis 7 Jahren, für Aktienanlagen mindestens 10 Jahre.

Tipp 4: Günstige Produkte auswählen

Bei der Auswahl Ihrer Wertpapiere sollten Sie auf eine breite Streuung achten. Optimal sind Aktien-ETFs, denn sie investieren in komplette Märkte und sind preiswert – wichtige Rendite-Pluspunkte. Ein Performance-Vergleich zeigt, welche ETFs langfristig am besten abschneiden.

Tipp 5: Portfolio bewirtschaften

Behalten Sie Ihr Depot im Blick. Verfolgen Sie die Entwicklung und reagieren Sie auf Marktänderungen. Eine kostengünstige Umsetzung erhöht die Renditechancen. Trauen Sie sich die Depotüberwachung nicht zu, können Sie unabhängige Experten beauftragen.

Weitere Informationen

Nutzen Sie die unverbindlichen Informationsangebote des VZ VermögensZentrums: