Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 14. Dezember 2018

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Neues für Rentner: Die wichtigsten Veränderungen 2019

Die Rentenreform kommt, die Besteuerung steigt, Abgaben sinken: Für Rentner und Neu-Rentner bringt das neue Jahr gute und weniger gute Nachrichten. Beschäftigte und Rentner müssen weiterhin selbst für finanzielle Sicherheit im Alter sorgen.

Zum 1. Januar 2019 tritt die Rentenreform in Kraft. Das Rentenpaket hat zwei Ziele: die Rente bis zum Jahr 2025 stabil zu halten und sicherzustellen, dass der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung von derzeit 18,6 Prozent auf höchstens 20 Prozent steigt (siehe Grafik).

Diese "doppelte Haltelinie" klingt gut, ist es aber nicht: Die Abgabenlast der Erwerbstätigen darf weiter steigen, während Rentner selbst mit dem angestrebten Mindest-Rentenniveau von 48 Prozent immer weniger anfangen können. Ein "Standardrentner" mit 45 Entgeltpunkten erhält Stand heute eine Monatsrente von 1.264 Euro (15.168 Euro/Jahr), auf die er noch Steuern und Krankenversicherung zahlen muss. Für einen angenehmen Lebensabend reicht das nicht. Das geht nur mit einer zusätzlichen betrieblichen und privaten Altersversorgung.

Mehr Leistungen für Mütter und Frührentner

Der Staat hat jetzt an einigen Stellen nachgebessert. Mütter erhalten für jedes Kind, das vor 1992 geboren wurde, einen halben Rentenpunkt extra – also 2,5 statt 2 Entgeltpunkte. Doch die Verbesserung der Mütterrente ist kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein, denn dies bedeutet aktuell eine Rentenerhöhung von 16,02 Euro (West) bzw. 15,35 Euro (Ost) pro Kind. Bessergestellt werden zukünftig Frührentner, die eine Erwerbsminderungsrente erhalten. Ihre Zurechnungszeiten werden um viele Jahre verlängert, und zwar vom 62. Lebensjahr bis zum jeweiligen Renteneintrittsalter.

Rentenreform 2019: Das Wichtigste im Überblick
Rentenreform 2019: Das Wichtigste im Überblick

Quelle: VZ VermögensZentrum

Mehr Rente, weniger Abgaben

Wie 2018 wird die Rente auch 2019 wieder um mehr als 3 Prozent angehoben. Laut Rentenversicherungsbericht dürfte die Rentenerhöhung 3,18 Prozent (West) bzw. 3,91 Prozent (Ost) betragen. Bleibt die Inflation bei 2 bis 2,5 Prozent, haben Rentner auch real etwas mehr in der Tasche.

Zusätzlich zahlen gesetzlich Krankenversicherte zukünftig nur noch die Hälfte des Zusatzbeitrags. Dieser liegt im Durchschnitt bei 1,0 Prozent und wird aktuell vollständig von Erwerbstätigen und Rentnern bezahlt. Ab Anfang 2019 übernehmen Arbeitgeber bzw. Rentenversicherer wieder die Hälfte des Zusatzbeitrags.

48.000 Rentner werden 2019 erstmals steuerpflichtig

Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums müssen 48.000 Rentner erstmals Steuern zahlen. Der Grund: Durch die Rentenerhöhung überschreitet ihr Gesamteinkommen den Grundfreibetrag. Dieser liegt 2019 für Ledige bei 9.168 Euro pro Jahr und für Verheiratete bei 18.336 Euro pro Jahr. Zum Gesamteinkommen von Rentnern zählen neben der gesetzlichen Rente auch weitere Einnahmen wie Betriebsrenten, Kapitalerträge, Mieten und Erwerbseinkünfte.

Bei Neu-Rentnern steigt 2019 der zu versteuernde Anteil an der gesetzlichen Rente. Sie müssen 78 Prozent ihrer gesetzlichen Rente versteuern, lediglich 22 Prozent bleiben steuerfrei. Alle anderen Einnahmen – auch Betriebsrenten – müssen Rentner zu 100 Prozent versteuern.

Unser Angebot an Erwerbstätige und Rentner

Kümmern Sie sich jetzt um ihre Altersversorgung. Die gesetzliche Rentenversicherung ist eine Säule, mit den zwei anderen Säulen müssen Sie sich selbst beschäftigen. Im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Pensionszusage auch eingehalten wird; dies finden Sie heraus mit dem Rückdeckungs-Check beim VZ. Darüber hinaus helfen wir Ihnen gerne, das Kapital für Ihre private Altersversorgung aufzubauen. Wie viel Sie benötigen, erfahren Sie mit unserem Ruhestands-Check

Sind Sie bereits im Rentenalter? Dann zeigen wir Ihnen gern, wie Sie Ihr Vermögen richtig anlegen, um sich daraus dauerhaft die benötigte Zusatzrente auszuzahlen. Erfahren Sie mehr: Vereinbaren Sie ein Gespräch im VZ in Ihrer Nähe 

Weitere Informationen

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