Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 12. Januar 2018

Informieren Sie sich regelmäßig über interessante Themen rund um Ruhestand, Geldanlage, Immobilien, Finanz- und Nachlassplanung.

Finanz-Check am Jahresanfang: So bleiben Ihre Geldanlagen auf Kurs

Das neue Jahr ist ein guter Zeitpunkt, um die eigenen Finanzen auf den Prüfstand zu stellen. Der Finanz-Check des VZ VermögensZentrums hilft Ihnen, Ihr Erspartes fit fürs neue Jahr zu machen. In diesem Newsletter geben wir Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Vermögen bilanzieren, die Rendite Ihrer Bankanlagen erhöhen und Ihr Wertpapierdepot auf Vordermann bringen.

Hand aufs Herz: Kennen Sie die aktuellen Konditionen Ihrer Spar- und Kreditverträge? Wahrscheinlich nicht. In vielen Haushalten fristen Gelddinge ein Schattendasein. Einmal eingerichtet, schlummern Vorsorge- und Darlehensverträge meist unbeachtet vor sich hin.

Untätigkeit in finanziellen Dingen zahlt sich jedoch nur selten aus. Geldanlagen, die nicht von Zeit zu Zeit geprüft und angepasst werden, verlieren an Rendite oder erleiden Verluste. Das gleiche gilt für Kreditverträge. Ältere Ratendarlehen berechnen heute viel zu hohe Zinsen. Wer seine Finanzen regelmäßig prüft und den Marktbedingungen anpasst, kann Erträge steigern und sein Vermögen optimieren.

Check 1: Vermögensbilanz erstellen

Listen Sie zunächst alle Spar-, Renten- und Darlehensverträge auf. Dazu gehören neben Tages- und Festgeldkonten vor allem Fondssparpläne, Depotwerte sowie Riester-, Betriebs- und Privatrenten. Vergessen Sie nicht kapitalbildende Lebensversicherungen und den Wert eigener Immobilien.

Zur Vermögensbilanz gehört aber auch die Auflistung aller finanziellen Verbindlichkeiten. Neben Krediten zählen dazu auch Bürgschaften, Dispokredite und offene Forderungen auf Kreditkarten sowie eine bereits fest eingeplante Sanierung Ihres Eigenheims.

Die Gegenüberstellung von Geld- und Vermögenswerten auf der einen und Verbindlichkeiten auf der anderen Seite zeigt Ihren aktuellen Vermögensstand. Auf diese Weise erkennen Sie auch Ihre Verschuldungsquote. Sind die Verbindlichkeiten beispielsweise halb so hoch wie Ihr Vermögen, beträgt die Quote 50 Prozent.

Tipp: Hohe Verschuldungsquoten kosten viel Geld und sollten deshalb zügig zurückgefahren werden. Eine Möglichkeit ist die Umschichtung von älteren Ratendarlehen mit hohen Zinsen in Finanzierungen zu aktuellen Konditionen. Dank der niedrigen Kreditzinsen lässt sich die Belastung nicht selten halbieren. Sind noch Finanzmittel frei können Sie mit einer Sondertilgung, etwa bei der Baufinanzierung, die Zinskosten verringern.

Check 2: Geldanlagen prüfen

Checken Sie, ob bei Ihren verzinsten Geldanlagen Handlungsbedarf besteht. Wirft das Tagesgeldkonto, auf dem Ihre Finanzreserve liegt, keine Zinsen mehr ab, sollten Sie reagieren. Findet sich kein besser verzinstes Tagesgeldkonto, können Sie einen Teil des Guthabens in kurzlaufendes Festgeld umschichten. Das verringert zwar Ihre Flexibilität, steigert aber die Rendite. Erwarten Sie langsam ansteigende Zinsen, sollten Sie längere Laufzeiten bei fest verzinsten Geldanlagen vermeiden, um langfristig Renditeverluste zu vermeiden.

Tipp: Vereinbaren Sie bei festverzinsten Sparplänen und Geldanlagen kurzfristige Laufzeiten von maximal einem Jahr. So erhalten Sie sich die Möglichkeit, bei Zinsanstiegen in besser verzinste Sparverträge umzuschichten.

Check 3: Depotwerte neu justieren

Wo stehen meine Fonds, was machen meine Depotwerte und wie stehen die Chancen für 2018? Prüfen Sie nicht nur den aktuellen Stand, sondern auch die Vorzeichen an den Kapitalmärkten. In den letzten Jahren standen die Märkte häufig auf Grün und die Portfolios der Anleger waren offensiv ausgerichtet. Ob die Entwicklung so weitergeht, kann niemand vorhersagen. Trüben sich die Aussichten ein, kann es sinnvoll sein, die Anlagestrategie zu ändern. Die konservativere Ausrichtung des Depots hilft, das Vermögen gegen Verluste zu stabilisieren; bei weiterhin guter Konjunktur empfiehlt sich eine eher offensive Ausrichtung.

Grundsätzlich sinnvoll ist eine Bewirtschaftung des Depots nach festen Regeln. Die vom VZ VermögensZentrum entwickelte regelbasierte ETF-Lösung erzielt nachweislich eine höhere Rendite als die klassische Kaufen-und-Halten-Strategie (siehe Grafik).

Regelbasierte ETF-Lösung schlägt die Kaufen-und-Halten-Strategie
ETF-Anlage mit dem VZ Trendsignal im Vergleich mit einer Kaufen-und-Halten-Strategie; Wertentwicklung in Prozent (Backtesting), nach Gebühren

Quelle: Berechnung VZ VermögensZentrum

Tipp: Die richtige Wertpapiermischung zu finden, ist nicht so leicht. Eine Analyse des VZ Vermögenszentrums hat gezeigt, dass viele Sparer zu hohe Risiken eingehen. Häufige Ursachen dafür waren unklare Anlagestrategien und eine ungeeignete Depotstruktur.

Depot-Check: Machen Sie mehr aus Ihren Wertpapieren

Sind Sie unsicher, ob Ihr Portfolio optimal bestückt und ausgerichtet ist, dann empfiehlt sich in einem ersten Schritt unser Depot-Check:

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Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich bitte an die Finanzexperten im VZ Ihrer Nähe: Vereinbaren Sie ein unverbindliches Gespräch. 

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