Tipps zu Vermögen und Ruhestand

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Newsletter vom 10. März 2017

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Vorzeitig aufhören zu arbeiten: So planen Sie rechtzeitig und richtig

Frührente, ja gerne, aber bitte ohne finanzielle Abstriche! Dieses Ziel erreichen Sie, indem Sie frühzeitig anfangen, die Einkommenslücken zu füllen. Die VZ-Experten zeigen Ihnen, worauf es dabei ankommt.

Viele möchten nicht bis 67 arbeiten, sondern sich ein paar Jahre früher in den Ruhestand verabschieden. Dabei soll der Lebensstandard idealerweise auf dem gewohnten Niveau bleiben. Damit dies gelingt, muss man zum Zeitpunkt der gewünschten Erwerbsaufgabe in der Lage sein, die Einkommenslücken aus dem eigenen Vermögen zu finanzieren. Ein Ziel, auf das es sich hinzuarbeiten lohnt.

Vorzeitige Erwerbsaufgabe: Diese Lücken müssen Sie füllen
Illustratives Beispiel: Erwerbseinkommen, Einkommenslücke, (vorbezogene) Renten und zusätzlicher Einkommensbedarf im Ruhestand.
Vorzeitige Erwerbsaufgabe: Diese Lücken müssen Sie füllen

Einkommenslücke 1: Die fehlenden Jahresgehälter

Je früher Sie aufhören, desto mehr Einkommen fehlt Ihnen. Bei einem Bruttoeinkommen von 90.000 Euro summiert sich Ihre Einkommenslücke in 5 Jahren auf 450.000 Euro. Einen Teil dieser Summe kompensieren oft Zahlungen wie Abfindungen, Lebensversicherungen, Erbschaften oder Schenkungen. Hinzu kommen andere Einkünfte wie Mieten, Kapitalerträge und vorbezogene Renten. Den Rest muss man ansparen.

Einkommenslücke 2: Die gekürzten Renten

Um die wegfallenden Gehälter teilweise zu kompensieren, kann man seine gesetzlichen und betrieblichen Renten schon vor dem Renteneintrittsalter beziehen. Allerdings wird die Rente dann lebenslang um 0,3 Prozent pro vorbezogenem Monat gekürzt. Wer statt mit 67 mit 63 in Rente geht, muss dann lebenslang Abschläge von 14,4 Prozent hinnehmen. Dabei fallen die Renten ohnehin schon niedriger aus, weil für die fehlenden Erwerbsjahre ja keine Rentenbeiträge eingezahlt werden.

Um die Einkommenslücken von der vorzeitigen Erwerbsaufgabe bis ans Lebensende zu füllen, muss man genug Kapital aufbauen. Wichtig ist ein effizienter Vermögensaufbau: Je mehr Zusatzeinkünfte Sie mit Ihrem Kapital erwirtschaften, desto geringer ist die Summe, die Sie ansparen müssen.

Wie viel Kapital brauchen Sie?

Idealerweise mit 50 sollten Sie herausfinden, wie viel Kapital Sie aufbauen müssen. Die Summe hängt von zahlreichen individuellen Faktoren ab.

Die wichtigste Frage: Mit welchen Einnahmen und Ausgaben rechnen Sie im Rentenalter? Die beiden Werte ermitteln Sie, indem Sie Ihr Budget aufstellen und jede einzelne Position möglichst genau abschätzen. Dabei unterscheiden sich die Einkommensperioden vor und nach dem Rentenbeginn erheblich.

Berücksichtigen Sie auch die Inflation. Diese ist heute niedrig, betrug aber in den letzten 20 Jahren im Jahresdurchschnitt bis zu 2,5 Prozent. Bei einer konstanten Inflation von 2,5 Prozent wird aus einer Einkommenslücke von 2.000 Euro nach 10 Jahren 2.560 Euro und nach 20 Jahren 3.278 Euro.

Entscheiden Sie, ob Sie Ihr gesamtes Kapital zur Deckung der Einkommenslücke einsetzen können. Viele möchten einen Teil Ihres Vermögens behalten, um es an ihre Kinder weiterzugeben oder in eine Stiftung einzubringen. Dieser Teil fällt für den geplanten Verzehr weg.

Nun können Sie ausrechnen, wie viel Vermögen Sie zum Zeitpunkt der gewünschten Erwerbsaufgabe benötigen. Ihr Kapitalbedarf ergibt sich aus Ihrem Ruhestandsbudget und Ihren finanziellen Zielen. Ziehen Sie davon das Kapital ab, über das Sie heute bereits verfügen. Berechnen Sie auch Einmalzahlungen ein, die Sie bis zur Erwerbsaufgabe noch erwarten. Dies kann eine Lebensversicherung sein, eine Abfindung, eine Schenkung oder eine Erbschaft. Die Differenz zwischen der benötigten und der verfügbaren Summe sparen Sie nun an.

Wie hoch Ihre monatliche Sparrate ist, hängt im Wesentlichen davon ab, wie viele Jahre Sie noch arbeiten. Die Rechnung ist ganz einfach: Je später Sie aufhören möchten zu arbeiten und je eher Sie mit dem Sparprozess beginnen, desto weniger müssen Sie jeden Monat dafür auf die Seite legen. Ideal ist ein Vorlauf von mindestens zehn bis 15 Jahren.

Letztlich entscheidend über die monatliche Sparrate ist die Rendite, die Sie in der Ansparphase mit Ihrem Kapital erwirtschaften können. Ein Beispiel: In 15 Jahren müssen 400.000 Euro aufgebaut werden. Bei einer Rendite von 2 Prozent auf den Spareinlagen beträgt die monatliche Sparrate rund 1.900 Euro. Wird eine höhere Rendite von 4 Prozent erreicht, reduziert sich die monatliche Sparrate auf rund 1.350 Euro.

Neues Merkblatt: „So viel kostet der vorgezogene Ruhestand“

Ein früher Ausstieg aus dem Erwerbsleben ist nicht gerade günstig: Sie müssen sich darauf vorbereiten, die wegfallenden Jahresgehälter und die lebenslange Kürzung der Rente vom eigenen Vermögen auszugleichen. Darum ist es so wichtig, so früh wie möglich in die Planung einzusteigen.

Im neuen Merkblatt zeigen die Experten des VZ VermögensZentrum in einer Beispielrechnung, wie viel Geld man dafür braucht. Sie erfahren, wie sich die Einkommenslücke im Laufe des Rentenalters verändert, wie groß die Auswirkungen der Inflation sind und wie viel Kapital man benötigt, um auch diese auszugleichen. Außerdem zeigt das Merkblatt auf, welche individuellen Faktoren die Höhe Ihres Ruhestandskapitals beeinflussen. Bestellen Sie das Merkblatt „So viel kostet der vorgezogene Ruhestand“.

Was das VZ für Sie tun kann

Mit dem VZ VermögensZentrum machen Sie bei der Vorbereitung Ihrer Frührente alles richtig. Die VZ-Berater führen sämtliche Berechnungen für Sie durch, zeigen Ihnen mehrere Szenarien auf und berücksichtigen Ihre finanzielle Gesamtsituation. Ob Sie ein, zwei oder mehr Jahre früher in den Ruhestand gehen möchten, im eigenen Haus leben oder es möglicherweise verkaufen wollen, welche Einkünfte Sie haben und ob Sie Einmalzahlungen erwarten: Mit einer professionellen Planung Ihrer Ruhestandsfinanzierung fällen Sie ganz sicher fundierte und richtige Entscheidungen.

Erfahren Sie mehr und vereinbaren Sie ein kostenfreies, erstes Gespräch im VZ in Ihrer Nähe.

Kostenfreies und unverbindliches Angebot: der Ruhestands-Check des VZ VermögensZentrum

Mit dem Ruhestands-Check erfahren Sie ganz einfach, wie groß Ihre Einkommenslücke sein wird und was Sie tun können, um sie zu schließen. Die VZ-Experten rechnen für Sie aus, wie viel Kapital Sie für Ihren vorgezogenen Ruhestand benötigen und wie Sie es am besten aufbauen.

Füllen Sie einfach den Fragebogen aus: Zum VZ Ruhestands-Check

Weitere Informationen

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