VZ Anlagesitzung

Newsletter vom 11. Oktober 2017

Informieren Sie sich jede Woche aktuell über die neuesten Entwicklungen an den Finanzmärkten.

Die aktuelle Lage

Die Kurse an den Aktienmärkten sind auch in den letzten Tagen gestiegen. Die US-Leitindizes Dow Jones und S&P 500 liegen auf Allzeithoch.

In den USA sind im September wegen der beiden Hurrikane erstmals seit sieben Jahren Stellen abgebaut worden, insgesamt 33.000. Die Arbeitslosenquote sank auf 4,2 Prozent, den tiefsten Stand seit 16 Jahren.

Das Sentix-Konjunkturbarometer für die Eurozone ist im Oktober auf den höchsten Stand seit zehn Jahren geklettert. Das Barometer misst die Stimmung der Börsenprofis.

Die deutschen Exporteure haben ihre Umsätze im August so stark gesteigert wie seit einem Jahr nicht mehr.

Die katalanische Regionalregierung verzichtet vorläufig auf eine Abspaltung von Spanien. Regierungschef Carles Puigdemont möchte stattdessen mit der Zentralregierung in Madrid Gespräche für eine Einigung führen.

Zyklische Sektoren übertreffen defensive

Die weltweit erfreuliche konjunkturelle Entwicklung und das positive Marktumfeld begünstigen zyklische gegenüber defensiven Sektoren.

Die Aktien von Unternehmen aus den zyklischen Sektoren Industrie, Grundstoffe, Energie, Technologie sowie Nicht-Basiskonsumgüter haben sich seit Mitte Jahr weltweit deutlich besser entwickelt als die Aktien von Unternehmen aus defensiven Sektoren (siehe Grafik).

Zu den defensiven Sektoren zählen Versorger, Finanzen, Basiskonsumgüter, Telekom und Gesundheit.

Die Entwicklung an den Finanzmärkten spiegelt unsere Einschätzung eines spätzyklischen Marktumfelds mit leicht steigenden Zinsen, von dem auch die Rohstoffe profitieren dürften.

Outperformance der Zykliker seit Mitte des Jahres

Quelle: Bloomberg

Ausblick

Der IWF hat seine Prognose für die Weltwirtschaft für dieses und nächste Jahr um je 0,1 Prozent angehoben. Der Währungsfonds erwartet für 2017 ein Wachstum von 3,6 und für 2018 von 3,7 Prozent. 

Der IWF fordert seine Mitglieder auf, die weltweite breit abgestützte Wachstumsbeschleunigung für Strukturreformen zu nutzen.  

OPEC-Generalsekretär Mohammed Barkindo stellt „außergewöhnliche Maßnahmen“ in Aussicht, um den Ölmarkt in den kommenden Jahren zu stabilisieren. Am Markt wird über Förderkürzungen spekuliert.

Der OPEC-Vertreter hat die Schieferöl-Konkurrenz aus den USA aufgefordert, das Fördervolumen zu reduzieren. In der OPEC ist offenbar die Angst vor einem anhaltenden Überangebot zurück.

Diese Seite teilen