Steuern

Finanzen 2022: Keine Fristen verpassen und Chancen nutzen

Das ganze Jahr über gibt es viele Möglichkeiten, Geld zu sparen. Oft müssen dabei allerdings Termine eingehalten werden. Mit diesem Fahrplan behalten Sie die wichtigsten Daten im Auge.

Julian Mayer

Finanzexperte

Steuererklärung abgeben

Die Abgabefrist für die Steuererklärung für 2021 endet am 1. August 2022, da der reguläre Stichtag 31. Juli auf einen Sonntag fällt. Wer sich von einem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein unterstützen lässt, hat mehr Zeit: Bis zum 31. Mai kann auf diesem Wege noch die Steuererklärung für 2020 eingereicht werden und die Steuererklärung für 2021 ist erst am 28. Februar 2023 fällig. Warten Sie aber nicht zu lange, wenn Sie eine Rückerstattung erwarten!

Tipp: Lassen Sie sich beraten, um 2022 Ihre Steuerlast zu senken, zum Beispiel mit der Basisrente).

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Pflicht: Erklärung für die Grundsteuerreform

Haus-, Wohnungs- und Grundstückseigentümer müssen 2022 eine Feststellungserklärung abgeben. Diese muss zwischen dem 1. Juli und dem 31. Oktober über die Steuerplattform „Elster“ eingereicht werden. Benötigt werden Angaben zu Lage und Größe des Grundstücks, zum Bodenrichtwert sowie die Art, die Wohnfläche und das Baujahr des Gebäudes. Die Daten dienen dazu, die Grundsteuer ab 2025 neu zu berechnen.

Versicherungsprämien reduzieren

Bei Krankenversicherungen wurde die Bindungsfrist von 18 auf 12 Monate verkürzt. Wer mindestens seit Anfang 2021 bei seiner Krankenkasse ist, kann jetzt eine neue Kasse suchen, die bessere Konditionen oder bestimmte Zusatzleistungen bietet. Tritt man eine neue Arbeitsstelle an oder erhöht die Krankenkasse den Zusatzbeitrag, kann man sogar ohne Einhaltung der Bindungsfrist wechseln.

Tipp: Auch bei KfZ-Versicherungen kann sich ein Vergleich lohnen. Der ADAC schätzt, dass die Neubewertung von Auto-Typklassen 2022 dazu führt, dass die Prämie von 7 Millionen Fahrzeughaltern steigt. Ein Wechsel spart sofort bares Geld.

Merkblatt

Anlegen im Niedrigzinsumfeld: Das Wichtigste in Kürze

Die Zinsen sind so niedrig wie noch nie. Für viele Privatanleger steht daher der Vermögenserhalt nach Inflation im Vordergrund.

Negativzinsen vermeiden und Gebühren hinterfragen

Immer mehr Banken führen Negativzinsen ein oder senken die Freibeträge. Berücksichtigt man auch noch die Inflation, verliert das Vermögen auf dem Konto beträchtlich an Wert. Bankkunden sollten daher Kontoguthaben reduzieren und bessere Alternativen für ihr Kapital suchen. Unabhängige Experten helfen, passende Anlageformen zu finden.

Tipp: Nehmen Sie Ihre Geldanlagen und Ihre Anlagestrategie jedes Jahr neu unter die Lupe. Prüfen Sie, wie Sie Ihre Rendite optimieren und Gebühren sparen können. Unabhängige Experten können Ihnen helfen, passende Anlageformen zu finden. Beim VZ VermögensZentrum zum Beispiel können Sie ein Vermögensverwaltungsmandat abschließen. Ihr Berater stellt Ihnen dann ein Portfolio zusammen, das Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, und überwacht es laufend. Sie müssen sich dann um nichts mehr kümmern.

Informieren Sie sich regelmäßig zu Ruhestand, Geldanlagen, Immobilien, Finanz- und Nachlassplanung.

Altersvorsorge verbessern und Steuern sparen

Geld, das länger nicht benötigt wird, kann für die Altersvorsorge genutzt werden. Besonders attraktiv ist die Basisrente. Ledige können 2022 bis zu 24.100 Euro steuerlich geltend machen, Ehepaare das Doppelte. Fließt das Geld in ein Wertpapier-Depot, fällt für den Wertzuwachs keine Abgeltungssteuer an. Das Kapital wird zu Rentenbeginn in eine lebenslange Rente umgewandelt. Diese muss zwar versteuert werden, aber der persönliche Steuersatz ist im Rentenalter in der Regel niedriger als im Erwerbsleben.

Tipp: Ihr Berater beim VZ VermögensZentrum erklärt Ihnen gerne, wie Sie die Basisrente mit einem kostengünstigen ETF-Sparplan kombinieren können. Beim VZ können Sie auch einen kostenfreien individuellen Basisrenten-Check vornehmen lassen. Vereinbaren Sie einfach einen Termin für ein kostenfreies erstes Gespräch im VZ in Ihrer Nähe

Mehr erfahren Sie im Fachartikel „Neues bei Altersvorsorge und Steuern: Wie Sie 2022 am besten vorgehen“.