Private Altersvorsorge

Die Rürup-Rente lohnt sich auch für mittlere Einkommen

Die staatlich geförderte Altersvorsorge hat den Ruf, nur für Selbstständige und Besserverdiener geeignet zu sein. Ein Irrtum. Auch für Normalverdiener kann die Rürup-Rente interessant sein. Sie müssen nur auf die richtigen Anbieter setzen.

Julian Mayer

Finanzexperte

Die Basisrente – besser bekannt unter dem Namen ihres Erfinders Bert Rürup als Rürup-Rente – wird von vielen Anlegern und Vorsorgesparern links liegen gelassen. Doch wer sich intensiv mit der Basisrente beschäftigt, wird feststellen, dass sie die vielleicht beste Erfindung ist, die sich die deutsche Politik in Sachen privater Altersvorsorge hat einfallen lassen.

Merkblatt

Basisrente mit Wertpapieren: Altersvorsorge mit Steuervorteil

Die Basisrente ist eine steuerbegünstigte Altersvorsorge, bei der man hohe Beträge steuerlich geltend machen kann.

Entgegen landläufiger Meinung ist sie auch nicht nur für Gutverdiener und Selbstständige geeignet. Auch für mittlere Einkommen kann die Rürup-Rente hochinteressant sein – vorausgesetzt man wählt einen provisionsfreien und kostengünstigen ETF-Sparplan statt einer teuren Versicherungslösung. Denn Einzahlungen auf einen Rürup-Sparplan können zu 94 Prozent von der Steuer abgesetzt werden (Wert für 2022).

Basisrente mit ETFs bringt mehr Alterskapital als mit einer Versicherung

Ein Beispiel zeigt, wie viel mehr Alterskapital ein Vorsorgesparer am Ende hat, der statt mit einer Versicherung mit einem ETF-Sparplan gespart hat (siehe Grafik unten). Eingezahlt werden 30 Jahre lang 500 Euro pro Monat, das macht in Summe 180.000 Euro. Die besten Versicherungen berechnen im Durchschnitt 16.489 Euro für Vertrieb und Verwaltung. Zieht man diese ab, bleibt ein Anlagekapital von 164.511 Euro. Bei einer Anlagenrendite von 4 Prozent pro Jahr und Gebühren für die Vermögensanlage von 2,09 Prozent pro Jahr beträgt das Alterskapital am Ende 222.629 Euro.

Factsheet

Basisrenten-Check: Vorsorge verbessern und Steuern sparen

Der kostenfreie Basisrenten-Check des VZ zeigt, wie viel Kapital Sie für Ihre Zusatzrente aufbauen und wie viel Steuern Sie sparen können.

Anders mit einem Rürup-geförderten ETF-Sparplan: Beim VZ fließen die monatlichen Raten von 500 Euro in ein weltweites ETF-Depot ohne Vertriebsprovisionen und Gebühren. In diesem Beispiel wird eine Aktienquote von 50 Prozent angenommen, möglich sind aber bis zu 100 Prozent. Für die Verwaltung werden sehr niedrige 720 Euro berechnet, so dass 179.280 Euro angelegt werden können.

Bei einer Anlagenrendite von ebenfalls 4 Prozent pro Jahr, aber geringeren Gebühren für die Vermögensanlage von 1,11 Prozent pro Jahr, hat der Sparer am Ende ein Alterskapital von 287.370 Euro.

Das ist ein Vorteil von fast 65.000 Euro im Vergleich zur teuren Versicherungslösung! Und: Die Steuerersparnis für die eingezahlte Summe kommt noch oben drauf.

Ein Rürup-geförderter ETF-Sparplan bietet Anlegern also noch mehr Vorteile als ein normaler ETF-Sparplan ohne Steuervorteil, den viele Verbraucherschützer zu Recht empfehlen. Denn es dürfte sich kaum ein anderes Anlageprodukt finden, das Anlegern so einfach und kostengünstig den Zugang zu den weltweiten Kapitalmärkten verschafft. Ein ETF-Sparplan, der auch noch die Steuervorteile nutzt, welche die Rürup-Rente bietet, ist darauf gewissermaßen das i-Tüpfelchen.

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Basisrenten-Check: kostenfrei beim VZ

Die Experten des VZ zeigen Ihnen gerne, wie auch Sie von der Rürup-Rente profitieren. Mit dem Basisrenten-Check erfahren Sie, wie viel mehr Alterskapital Sie aufbauen können und wie viel Steuern Sie dabei sparen. Einfach anfordern unter vzde.com/basisrenten-check.

Weitere Informationen

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