Geldanlagen

Die meisten aktiven Fonds sind ihr Geld nicht wert

Mehr als 75 Prozent der Fondsmanager erzielen nicht einmal den Marktdurchschnitt. Kostengünstige ETFs sind eine lohnende Alternative. Doch es gibt auch Ausnahmen.

Michael Huber

Leiter Asset Management

Fondsmanager geraten allmählich in Erklärungsnot: Drei von vier dieser Geldprofis haben in den letzten fünf Jahren mit ihren Fonds schlechter als der Marktdurchschnitt abgeschnitten – gemessen am US-Börsenindex S&P 500. Das ist das Fazit einer Untersuchung des Finanzportals Block-Builders (siehe Grafik).

Ein Grund für das schlechte Abschneiden der Profis sind die hohen Gebühren vieler aktiver Fonds: Denn wenn jedes Jahr 1,5 oder sogar 2 Prozent abgezogen werden, fällt für die Anleger ein großes Stück vom Rendite-Kuchen weg. Warum sollten Anleger also überhaupt noch in aktive Fonds investieren? Schließlich gibt es eine kostengünstige Alternative: börsengehandelte Indexfonds (ETFs.) Sie bilden einen Index wie den DAX oder den weltweiten MSCI World ab und kosten nur einen Bruchteil so viel wie aktive Fonds. Denn weil ETFs Märkte passiv nachbilden, brauchen sie keine hochbezahlten Fondsmanager.

Wo Fondsmanager Mehrwert bieten

Bei ETFs können sich Anleger darauf verlassen, dass sie immer in etwa so abschneiden wie der Markt.

So hat zum Beispiel der MSCI World in den vergangenen fünf Jahren um insgesamt rund 80 Prozent zugelegt. Diesen Zuwachs hätten Anleger ganz bequem mit einem ETF erreichen können, ohne auf teure aktive Fonds zurückgreifen zu müssen. Es gibt aber auch Branchen und Märkte, in denen es sinnvoll ist, in ausgewählte aktive Fonds zu investieren: dort etwa, wo Fondsmanager echten Mehrwert bringen können, weil es keine verlässlichen Indizes gibt. Hier kann es sich in bestimmten Fällen lohnen, Mehrkosten für aktive Fonds in Kauf zu nehmen.

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