Ruhestand

Ruhestandsplanung: Die wichtigsten Aufgaben im Überblick

Mit dem Ruhestand beginnt ein neuer Lebensabschnitt – auch in finanzieller Hinsicht. Die Checkliste zeigt, wie man bei der Ruhestandsplanung vorgehen sollte.

Carina Freibott

Ruhestandsexpertin
Aktualisiert am
25. Januar 2023

Beginnen Sie Ihre Ruhestandsplanung Schritt für Schritt:

  • Erstellen Sie ein Budget und überprüfen Sie, ob Ihre voraussichtlichen Einnahmen im Ruhestand ausreichen, um die Ausgaben zu decken.
  • Falls sich eine Rentenlücke ergibt: Ermitteln Sie, wie viel zusätzliches Kapital Sie benötigen, um diese Lücke zu schließen. Finden Sie Wege, wie Sie dieses Kapital am besten ansparen.
  • Legen Sie fest, wann Sie Vorsorgeguthaben aus der betrieblichen Altersvorsorge und privaten Versicherungen aus steuerlichen Überlegungen am besten beziehen.

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Für Ihre Ruhestandsplanung müssen Sie wichtige Entscheidungen treffen

  • Können Sie Ihr Vermögen geplant verzehren, um Ihr Einkommen zu sichern, oder wollen Sie es ganz oder zum Teil für Ihre Erben erhalten?
  • Zu welchem Zeitpunkt oder in welchem Alter möchten Sie in den Ruhestand gehen?

Planen Sie Ihr Einkommen im Ruhestand

  • Überlegen Sie, wie Sie Ihr Einkommen im Ruhestand sichern wollen. Viele Ruheständler legen ihr Geld an und verzehren es nach einem individuellen Plan.
  • Legen Sie die neue Anlagestrategie für Ihr Vermögen fest. Schichten Sie Ihr Vermögen so um, dass Ihr Einkommen langfristig gesichert ist, und passen Sie Ihre Anlagestrategie entsprechend an.
  • Wählen Sie einen geeigneten Vermögensverwalter aus, wenn Sie Ihre Anlagestrategie nicht allein festlegen und Ihr Vermögen nicht selbst bewirtschaften möchten.
Merkblatt

Checkliste für den Ruhestand

Dieses Merkblatt erläutert Ihnen die wichtigsten Aufgaben für die Planung Ihres Ruhestands.

Merkblatt

So sichern Sie Ihr Einkommen im Ruhestand

Das Merkblatt stellt Einkommensstrategien vor, um im Ruhestand die Rentenlücke zu schließen.

3 wichtige Aufgaben der Ruhestandsplanung

  • Finanzplan erstellen: Stellen Sie einen detaillierten Plan auf, der die Entwicklung der Ausgaben, der Einnahmen und des Vermögens bis zum Eintritt in den Ruhestand und die Zeit danach aufzeigt.
  • Professionelle Unterstützung hinzuziehen: Suchen Sie einen vertrauenswürdigen Berater, der Sie bei allen wichtigen Entscheidungen unterstützt und der einen verlässlichen Finanzplan für Sie ausarbeitet.
  • Nachlass regeln: Sichern Sie Ihre Nächsten mit einem Testament, einem Ehevertrag oder mit einem Erbvertrag ab. Prüfen Sie, ob Sie in Ihrer letztwilligen Verfügung einen Testamentsvollstrecker einsetzen sollten.

Wichtig: Melden Sie das Datum, an dem Sie in den Ruhestand gehen möchten, spätestens drei Monate vor dem letzten Arbeitstag der gesetzlichen Rentenversicherung, damit Ihre erste Rente pünktlich überwiesen wird.

Zusätzliche Aufgaben beim geplanten Vorruhestand 

  • Klären Sie, wann Sie die gesetzliche Rente und andere Vorsorgeleistungen frühestens beziehen können und wie stark die Leistungen bei einem Vorbezug gekürzt werden.
  • Fragen Sie Ihren Arbeitgeber, ob er Ihren vorzeitigen Ausstieg finanziell unterstützt, zum Beispiel mit einer Abfindung oder einer Vorruhestandsregelung.
  • Prüfen Sie, ob sich ein Vorbezug der gesetzlichen und betrieblichen Rente beziehungsweise der Bezug einer Überbrückungsrente lohnt. Vergleichen Sie auch andere Möglichkeiten zur Überbrückung der Rentenlücke.

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Eine große Hilfe bei der Ruhestandsplanung ist der Ruhestands-Check des VZ. Er zeigt, wie viel Geld Sie im Alter zusätzlich zu Ihren Renteneinkünften benötigen und wie viel Vermögen Sie dafür aufbauen müssen. Die schriftliche Auswertung unserer Experten zeigt Ihre persönliche Situation auf und liefert individuelle Lösungsvorschläge.

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